{"id":16,"date":"2016-10-19T17:59:41","date_gmt":"2016-10-19T17:59:41","guid":{"rendered":"http:\/\/vv2751.at\/?page_id=16"},"modified":"2016-10-19T17:59:41","modified_gmt":"2016-10-19T17:59:41","slug":"lebensraum","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/vv2751.at\/index.php\/lebensraum\/","title":{"rendered":"Lebensraum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Lebensraum besteht aus<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>der Katastralgemeinde Steinabr\u00fcckl\u00a0 mit ca. 1.800 Einwohner und dem<\/li>\n<li>Wiener Neust\u00e4dter Ortsteil Heideansiedlung mit ca. 450 Einwohner.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Ortsname Steinabr\u00fcckl erscheint zum ersten Male in der Form \u201eSteinenpruk\u201c<\/strong> in einer Urkunde Herzog Friedrichs II. im Jahre 1244. In der Schreibweise &#8222;Staynabruck&#8220; und &#8222;Steinapruck&#8220; kommt er auch in Urkunden der Abtei Melk aus dem 14. Jahrhundert vor. Es ist anzunehmen, dass in l\u00e4ngst vergangenen Zeiten hier \u00fcber die Piesting eine steinerne Br\u00fccke f\u00fchrte.<\/p>\n<p><strong>Dass die Heideansiedlung eigentlich ein Ortsteil von Wiener Neustadt ist, <\/strong>wissen viele Menschen nicht. Wie es zu diesem gekommen ist und was das mit Steinabr\u00fcckl zu tun hat, wird im Folgenden beschrieben:<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndung der Heideansiedlung h\u00e4ngt eng mit der Errichtung des Dorfes Theresienfeld zusammen. 1761 gab die Kaiserin Maria Theresia ein Libell (Anordnung) heraus, in dem sie verf\u00fcgte die Wiener Neust\u00e4dter Heide zu kultivieren. Sie wollte damit die gro\u00dfe Hungersnot und die latente Unsicherheit, welche im Lande herrschte, bew\u00e4ltigen. Sie selbst wurde bei einer Besuchsfahrt in die von ihr gegr\u00fcndeten Milit\u00e4rakademie von einem \u00dcberfall auf ihren Tross \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>Die sogenannte Wiener Neust\u00e4dter Heide, ein steiniges und wenig fruchtbares Land, welches sich auf den Schwemmkegeln der Schwarza\/Pitten im S\u00fcden und auf dem der Piesting im Norden ausbreitet, wird nur unterbrochen durch einen schmalen Saum der \u00e4u\u00dferst nassen Fischamulde, welche im Bereich n\u00f6rdlich der Altstadt, zwischen Vorstadtkirche und Auge Gottes nur wenige hundert Meter breit ist.<\/p>\n<p>Die M\u00e4chtigkeit der Schotterfl\u00e4chen variiert zwischen 1 und 100 Meter; diese liegen auf einem nur teilweise durchl\u00e4ssigen terti\u00e4rzeitlichen Untergrund von einer M\u00e4chtigkeit, die bis zu 700 m betragen kann. Diese Schicht, bestehend aus Lehm, Sand, Konglomeraten und Brekzien, liegt ihrerseits auf dem eingebrochenen Felsuntergrund des Alpenbogens auf. Bedingt durch diese Situation sind auch die flie\u00dfenden, wie auch die Grundwasserverh\u00e4ltnisse sehr verschieden.<br \/>\nSo verlieren die Fl\u00fcsse Schwarza\/Pitten, die Piesting und teilweise auch noch die Triesting ein Drittel ihrer normal gef\u00fchrten Wassermenge bei ihrem Eintritt in die Schotterfl\u00e4chen. Diese Wasser speisen zwei Grundwasserhorizonte; den ersten unter den jungen Schotterkegeln, mit Austrittsquellen an den R\u00e4ndern (z. B. Fischaquelle bei Eggendorf) und den zweiten am Grund des Terti\u00e4rbeckens bei Mitterndorf-Moosbrunn.<br \/>\n<em>Der Mitterndorfer Grundwassersee ist vom Volumen her gr\u00f6\u00dfer als der Neusiedler See!<\/em><\/p>\n<p>Diese Heide war bis zur Gr\u00fcndung der Stadt Wiener Neustadt fast unbesiedelt. Einzig allein die Orte an den R\u00e4ndern, wie Weikersdorf, Schwarzau am Steinfeld, Lanzenkirchen, Fischau, W\u00f6llersdorf, Eggendorf und Ebenfurth hatten einige Kulturfl\u00e4chen auf ihr. Den s\u00fcdlichen Teil lie\u00df Kaiser Karl VI. aus Sicherheitsgr\u00fcnden mit F\u00f6hren aufforsten, wobei einige Weidefl\u00e4chen ber\u00fccksichtigt wurden. Der n\u00f6rdliche Teil blieb in seiner Nat\u00fcrlichkeit erhalten und diente in der Hauptsache der Viehweide, f\u00fcr die die Anrainerd\u00f6rfer einen geringen Pachtzins dem Landesf\u00fcrsten bzw. der Stadt Wiener Neustadt zu zahlen hatten.<\/p>\n<p>Das ganze Gebiet hatte eine L\u00e4ngenausdehnung von 40 km (Neunkirchen\u2014Ebreichsdorf) und eine Breite von 10 km (W\u00f6llersdorf\u2014Untereggendorf) und bestand urspr\u00fcnglich aus Trockenrasenwiesen (heute noch ein Rest am Gro\u00dfmittel). B\u00e4ume und Str\u00e4ucher gab es nur am Rande der Fischamulde und am nat\u00fcrlichen Kehrbacharm, der bei Peisching von der Schwarza abzweigte (abkehrte) und beim Bau der neuen Stadt zur Bew\u00e4sserung dieser k\u00fcnstlich ausgebaut wurde.<\/p>\n<p>Die schon eingangs erw\u00e4hnten Kriege gegen die Franzosen und Preu\u00dfen im 17. und 18. Jhdt. brachten das Habsburgerreich in gro\u00dfe Not und die Bev\u00f6lkerung Nieder\u00f6sterreichs litt nicht nur unter Hunger, sondern auch unter den Pl\u00fcnderungen der vielen Marodeure und Deserteure. Daher der Auftrag, auf dieser gro\u00dfen \u00f6den Weite eine neue Siedlung zu errichten, um nicht nur der Hungersnot Herr zu werden, sondern auch eine gewisse Sicherheit herzustellen.<br \/>\nDazu wurden Bauerns\u00f6hne aus dem oberen Vintschgau und dem Oberinntal herbeigerufen, da in diesen Gebieten eine \u00dcberbev\u00f6lkerung herrschte, welche sich nicht mehr selbst ern\u00e4hren konnte (Kinderverkauf oder Verleih nach Schwaben?).<\/p>\n<p>Die Neuank\u00f6mmlinge auf der Heide erhielten riesige Ackerparzellen zum Bewirtschaften und eine Steuerfreiheit von 30 Jahren. Die Planung der Ortschaft oblag dem Freiherrn Anton Ritter von Raab. Damit \u00fcberhaupt auf dem trockensten Teil der Heide gesiedelt werden konnte, war Wasser notwendig und dieses besorgte man sich durch ein k\u00fcnstliches Gerinne, welches bei W\u00f6llersdorf vom Piestingfluss abgezweigt wurde und das man sp\u00e4ter \u201eTirolerbach&#8220; nannte. 1763 waren die ersten f\u00fcnf H\u00e4user fertig. 1764 erfolgte die offizielle Er\u00f6ffnung der neuen Siedlung. Das 12 km2, rechteckige Areal wurde von den Gemeinden Eggendorf und Wiener Neustadt abgetrennt und diesen erst 1766 verg\u00fctet.<\/p>\n<p>Dem Projekt war vorerst kein gro\u00dfer Erfolg beschieden. Etliche der Neusiedler hielten das Klima und die Eint\u00f6nigkeit unserer Landschaft nicht aus und kehrten schon nach wenigen Jahren wieder in ihre Heimat zur\u00fcck. N\u00f6rdlich und westlich des neuen Dorfes blieb noch immer ein gro\u00dfer Teil der W\u00f6llersdorfer Heide \u00fcbrig. Auf diesem weideten die Bauern der umliegenden Orte ihr Vieh und die Stadt selbst betrieb eine Schafzucht mit einem Schafflerhof an der Piestingbr\u00fccke bei Steinabr\u00fcckl. Da sich aber die Schafzucht in der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jhdts. nicht mehr richtig lohnte (Billigimporte aus England), beschloss die Stadt \u00fcber Auftrag des Kreisamtes Traiskirchen, auch dieses Gebiet zur Besiedelung freizugeben.<\/p>\n<p>Dazu erhielten siedlungswillige Bauerns\u00f6hne aus den D\u00f6rfern Matzendorf, H\u00f6lles, Steinabr\u00fcckl, W\u00f6llersdorf und Fischau unentgeltlichen Boden und darauf eine Steuerbefreiung f\u00fcr ebenfalls 30 Jahre. Diese Neurisse befanden sich zwischen dem Stadtweg von W\u00f6llersdorf und der Landstra\u00dfe nach Gutenstein.<br \/>\nIm Osten war das neue Theresienfeld die Grenze. Auch s\u00fcdlich des Steinaweges, welcher von den W\u00f6llersdorfer Steinbr\u00fcchen in die Stadt f\u00fchrte, wurde die Heide kultiviert, jedoch hat dies keinen Bezug auf die neue Siedlung auf der Heide.<\/p>\n<p>Die neuen Parzellen (Gew\u00e4hre) wurden rechts und links entlang des schon bestehenden Tirolerbachs angelegt, da die Siedler annahmen, dass auch sie Wasser aus dem Gerinne bek\u00e4men. Es kam aber aus zwei Gr\u00fcnden nicht dazu:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Theresienfelder wehrten sich gegen eine weitere Wasserentnahme und pochten auf ihr alleiniges Recht.<\/li>\n<li>Die M\u00fchlen- und Pulverstampfbesitzer unterhalb von W\u00f6llersdorf entlang der Piesting setzten sich ebenfalls gegen eine vermehrte Entnahme aus dem Flusse durch.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Beide konnten sich eindeutig gegen die W\u00fcnsche der Siedler behaupten und lie\u00dfen die Armen auf dem Trockenen sitzen. Die Fl\u00e4che des neuen Dorfes betrug 290 Joch inklusive der Zug\u00e4nge zu der Viehtrift und wurde in \u00fcber 100 Einzelparzellen aufgeteilt. Politisch war das \u201eHadd\u00f6rfl&#8220;, wie es genannt wurde, dem Stadtgebiet zugeh\u00f6rig, genauso wie die schon bestehenden H\u00e4user s\u00fcdlich der Piesting von Steinabr\u00fcckl Nr. 9-13-sowie Nr. 20 und sp\u00e4ter auch die Nr. 40 (letzte Nummerierung), wirtschaftlich und kulturell waren sie von Steinabr\u00fcckl abh\u00e4ngig. Die Stadtgrenze verlief nun entlang der Theresienfelder Gemeinde, von der entlang der Reichsstra\u00dfe bis zur Sollenauer Piestingbr\u00fccke, dann die Piesting aufw\u00e4rts bis zur Steinabr\u00fcckler Br\u00fccke, von dort den alten Salz- oder R\u00f6merweg in s\u00fcdwestlicher Richtung bis zur heutigen Feuerwerksanstalt, von dort drehte sie nach Osten bis zum Lukaweg in der N\u00e4he der heutigen Polizei-Schule (Cobra).<\/p>\n<p>Der Ort Steinabr\u00fcckl, an der jahrtausendealten Piestingfurt gelegen, war wahrscheinlich schon seit der fr\u00fchen Bronzezeit als \u00dcbergang \u00fcber den Fluss bekannt.<br \/>\nDie alte Salzstra\u00dfe nach Hall bei Mariazell ben\u00fctzte ihn ebenso wie die R\u00f6merstra\u00dfe von Scarbantia (\u00d6denburg) nach Vindobona. Seit dem 11. Jhdt. bildete die Piesting die Grenze zwischen der Steiermark und Osterreich, sowie zwischen dem Erzbistum Salzburg und dem Bistum Passau.<br \/>\nDer Ort wurde unter Matthias Corvinus 1484 vollst\u00e4ndig niedergebrannt und nur f\u00fcnf H\u00e4user konnten die Katastrophe schwer besch\u00e4digt f\u00fcr weitere Jahre bestehen. Ebenso erging es dem Dorfe St. Radegund, von dem heute nur noch der Friedhof von Matzendorf, in der N\u00e4he der Heidem\u00fchle, \u00fcbrig geblieben ist.<br \/>\nDiese M\u00fchle, d\u00fcrfte schon seit dem 15. Jhdt. bestehen und sie war die einzige im weiten Umkreis der Heide, welche auch in den trockensten Jahren in Betrieb gewesen ist. Zu ihr kamen die Bauern von Willendorf bis Fischau, wenn die kleinen Gew\u00e4sser der Fischamulde kein Wasser f\u00fchrten.<br \/>\nDer Verlauf des Stra\u00dfenst\u00fcckes der heutigen Bl\u00e4tterstra\u00dfe von Fischau zur Heideansiedlung bezeugt dies.<\/p>\n<p>1726 bestand Steinabr\u00fcckl wieder aus 7 H\u00e4usern. 1736 gab es einen Streit mit der Herrschaft Fischau wegen dem Erhalt der Piestingbr\u00fccke.<br \/>\nBei diesem wurde entschieden, dass die Stadt Wiener Neustadt und die Herrschaft Enzesfeld je zur H\u00e4lfte erhaltungspflichtig sind, was sowohl die Br\u00fccke als auch die Zufahrtswege betraf. Ma\u00dfgebend bei diesem Streite war, dass die Neust\u00e4dter schon immer einen \u00dcberreiter (Zollkontrollor) bei der Br\u00fccke und am alten Weg nach Fischau postiert hatten.<\/p>\n<p>Die ersten Siedler des Hadd\u00f6rfls sind namentlich bekannt. So kamen Michael Fugger, Karl Dornauer und Wenzel Sederl aus W\u00f6llersdorf, Michael Heiden aus Steinabr\u00fcckl, Peter Scheibenreif, mein direkter Vorfahre, und sein Cousin Anton aus Fischau und Thomas Postl wahrscheinlich aus dem Piestingtal.<br \/>\nJohann Buchleitner aus Steinabr\u00fcckl und Johann Legenstein aus W\u00f6llersdorf kamen eigene Zeit sp\u00e4ter dazu. Wann genau die ersten Siedler auf die Heide kamen, l\u00e4sst sich feststellen. Es d\u00fcrfte dies in den Jahren 1767-1770 gewesen sein. Von Peter Scheibenreif, gibt es ein exaktes Datum: Es war im Jahre 1770. Die Neusiedler wohnten am Anfang noch nicht auf der Heide, sondern fuhren jeden Abend in ihre Heimatd\u00f6rfer zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Aus den Gew\u00e4hrb\u00fcchern (Grundbuch) ist zu ersehen, dass Michael Fugger, Michael Heiden ihre H\u00e4user im Jahre 1772 eintragen lie\u00dfen, Wenzel Sederl 1776 und Thomas Postl 1779. Warum die anderen Siedler ihre Anwesen nicht eintragen lie\u00dfen, ist unbekannt. Jedenfalls mussten 1775 schon 15 H\u00e4user bestanden haben, da Michael Fugger beim Magistrat Wiener Neustadt um eine Gasthauskonzession ansuchte, die ihm auch gew\u00e4hrt wurde, da die gesetzlichen Voraussetzungen gegeben waren.<\/p>\n<p>Ebenfalls zur gleichen Zeit erhielt Steinabr\u00fcckl die erste Kirche, welche 1784 zur Pfarrkirche erhoben wurde und in die auch die Neusiedler eingepfarrt wurden. Durch die neue Friedhofsordnung Kaiser Josephs II. wurde auch der Friedhof geschaffen. Bis dahin wurden die Verstorbenen im Matzendorfer Friedhof bestattet. In diesen ersten Jahren gab es immer wieder Streit mit den Anrainern der Ortschaften W\u00f6llersdorf, Fischau und Matzendorf, sowie mit der Herrschaft Fischau wegen des alten Weiderechtes auf der Heide. Oft wurden die entlang der Viehtriften neugeschaffenen \u00c4cker durch fremdes Vieh verw\u00fcstet.<\/p>\n<p>Um 1800 wurde in Steinabr\u00fcckl auf dem Anliegen der Spie\u00dfm\u00fchle eine Kattunfabrik errichtet, dabei musste der Kalte Gang (Piesting-Fluss) umgeleitet werden.<br \/>\nDies d\u00fcrfte auch der Grund gewesen sein, die Grenze der Stadt an der Piesting zu \u00e4ndern. Die alte Br\u00fccke war jetzt nicht mehr Grenze und die H\u00e4user s\u00fcdlich des Flusses (heutige Nrn. 9, 11, 12, 13), welche zwischen dem R\u00f6merweg und dem M\u00fchlenweg lagen, sowie das Haus Nr. 20 etwas unterhalb kamen an die Ortschaft Steinabr\u00fcckl. Dadurch verringerte sich die Anzahl der H\u00e4user auf der Siedlung auf 11.<\/p>\n<p>Erst 1808 erhielt Steinabr\u00fcckl eine neue Schule, obwohl per Dekret diese schon 1787 angeordnet worden war. In diese waren auch die Kinder der neuen Siedlung eingeschult. Der Schulbesuch war aber oft sehr schwach, besonders w\u00e4hrend der Erntezeit, sodass der Lehrer \u00f6fters beim Magistrat Beschwerde dar\u00fcber erhob. Schon 1770 veranlasste die Kaiserin, dass die Seelen und H\u00e4user gez\u00e4hlt werden sollten.<\/p>\n<p>Ob dies auf der Heide auch geschah, ist mehr als fraglich, da es noch Gebiets- und Grenzstreitigkeiten mit der eingesessenen Herrschaft Fischau gab).<br \/>\nJedenfalls wurde erst um 1800 die Zahl der Geb\u00e4ude bekannt; es waren 17, wobei noch die H\u00e4user an der Piesting mitgez\u00e4hlt wurden. Laut Verzeichnis der Hauptpfarre Wiener Neustadts sollte der Magistrat f\u00fcr die alten f\u00fcnf H\u00e4user dem Pfarrer von Steinabr\u00fcckl Brennholz liefern, das jedoch des \u00d6fteren vergessen wurde und es daher \u00f6fter zu Beschwerden kam.<\/p>\n<p>So schlecht wie der Standort am Anfang ausgesehen hatte, d\u00fcrfte er doch nicht gewesen sein. F\u00fchrten doch die Transportrouten aus- dem Piestingtale und der Neuen Welt direkt an der Siedlung vorbei, um sich dann unterhalb dieser gegen Wien oder in gerader Linie gegen Ungarn zu wenden.<br \/>\nTagt\u00e4glich wurden viele Fuhrwerke, beladen mit Holz und Holzprodukten, Eisenwaren und Kalk, aus dem Tal herausbef\u00f6rdert und in der Gegenrichtung Waren aller Art in dieses wieder hinein. Fugger erkannte als Erster diese g\u00fcnstige Situation und baute seinen Gasthof zur Pferdewechsel-Station aus (heute Mostheuriger Schmidtbauer). Fugger erbaute auch die Michaelskapelle in der Raketengasse, die vom Versch\u00f6nerungsverein Steinabr\u00fcckl-Heideansiedlung 1998 renoviert wurde. Nun, Pferde brauchen Futter und Pflege, und das konnten die Neusiedler g\u00fcnstigst beschaffen.<br \/>\nEntgegen anders lautender Meinungen d\u00fcrfte dies auch der Hauptgrund f\u00fcr das \u00dcberleben der Siedlung gewesen sein.<\/p>\n<p>Um 1810 sollte es zu einem Ereignis kommen, dessen Folgen bis ins 20. Jhdt. reichte. Freiherr v. Augustin wurde von Kaiser Franz beauftragt, sich mit dem Raketenwesen f\u00fcr Kriegszwecke zu befassen. Dazu wurde auf der Heide beim Steinaweg (der Name stammt von den Steintransporten aus den W\u00f6llersdorfer Steinbr\u00fcchen in die Stadt) einige Objekte errichtet, welche man sp\u00e4ter als Raketend\u00f6rfl bezeichnete. Die Produktion des Treibmittels befand sich am \u201eWasser&#8220; (heute Wasserkaserne). Das Versuchsgel\u00e4nde errichtete man mitten auf der Heide. Diese neugeschaffene Anlage schuf auch mehrere Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr die erste Nachwuchsgeneration der Siedler.<\/p>\n<p>Alle diese Ver\u00e4nderungen scheint der Magistrat nicht wahrgenommen zu haben, wie dies aus der Stadtgeschichte von Mayer hervorgeht. Das Dorf und seine Bewohner existierten f\u00fcr die hohen Herren nicht. Vielleicht war es die 1819 erfolgte Neueinf\u00fchrung der Grundsteuer oder die Aufforderung des Kreisamtes Traiskirchen, endlich die Reparaturkosten f\u00fcr die Piestingbr\u00fccke zu bezahlen, dass man sich an die B\u00fcrger auf der Heide erinnerte. Und so kam man bei dieser Gelegenheit darauf, dass die 30-j\u00e4hrige Steuerfreiheit schon seit 10 Jahren abgelaufen war und schrieb im Jahre 1820 erstmalig Abgaben vor.<\/p>\n<p>Von 1817 bis 1833 wurden an dem franziszeischen Kataster gearbeitet, in dem erstmalig s\u00e4mtliche Grundst\u00fccke erfasst wurden und eine Nummer bekamen, dabei wurde auch gedr\u00e4ngt, nicht lebensf\u00e4hige D\u00f6rfer oder Herrschaften zusammenzulegen. Im Zuge dieser Neuordnung w\u00e4re es auch m\u00f6glich gewesen, die D\u00f6rfer Steinabr\u00fcckl und das Heided\u00f6rfl zusammenzulegen und nach Wiener Neustadt einzugemeinden. So lautete die Eingabe der B\u00fcrger von beiden Siedlungen. Ihr wurde nicht stattgegeben. Der Grund daf\u00fcr ist unbekannt. Jedenfalls aber wurde eine Grenzberichtigung durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Piesting war jetzt nicht mehr Stadtgrenze, sondern die neue Gemarkung verlief nun vom nordwestlichen Punkt Theresienfelds, entlang der von Kaiser Franz II. neugebauten Gutensteiner Stra\u00dfe im Jahre 1827, bis zur Kreuzung im Westen mit dem Luka- bzw. Wiener Neust\u00e4dter Weg in Steinabr\u00fcckl, um dann von dort im rechten Winkel, an den H\u00e4usern der Siedlung entlang, genau nach S\u00fcden zu f\u00fchren. Damit kam auch das Haus Nr. 40 endg\u00fcltig nach Steinabr\u00fcckl.<br \/>\nDie Siedlung selbst erhielt nun den etwas steifen b\u00fcrokratischen Namen \u201eHeideansiedlung&#8220;.<\/p>\n<p>1821 wurde der letzte Rest, der zur Stadt geh\u00f6rige n\u00f6rdliche Teil der Heide zwischen Theresienfeld und der Piesting bei Sollenau, \u00fcber Auftrag des Wiener Neust\u00e4dter B\u00fcrgermeisters Felix Mie\u00dfl zur Besiedelung freigegeben. Dies war notwendig geworden, da sich entlang der Piesting bereits mehrere Industriebetriebe angesiedelt hatten, welche nat\u00fcrlich dringendst Arbeitskr\u00e4fte ben\u00f6tigten, welche ihre Wohnst\u00e4tten in Fabriksn\u00e4he haben sollten.<br \/>\nF\u00fcr die Siedlung war der Name \u201eFranzensdorf&#8220; vorgesehen, jedoch Kaiser Franz II. lehnte diese Ehre dankend ab, schon im R\u00fcckblick auf die Schwierigkeiten, welche seine Gro\u00dfmutter Maria Theresia mit Theresienfeld hatte. Im Zuge des Gemeindeautonomiegesetzes wurde der Ort von Wiener Neustadt abgetrennt und zur selbstst\u00e4ndigen Gemeinde Felixdorf erhoben.<\/p>\n<p>Das oben erw\u00e4hnte Gesetz blieb auch nicht ohne Folgen f\u00fcr die beiden Orte Steinabr\u00fcckl und der Heideansiedlung. Es wurde wieder der Versuch unternommen, diese zu vereinigen, leider aber vergebens. F\u00fcr die Bewohner der Siedlung hatte sich schon Michael Fugger angenommen, allerdings inoffiziell.<br \/>\nSp\u00e4ter war es Franz Nusser und Josef S\u00fc\u00df, beide Kleinbauern auf den sp\u00e4ter erbauten H\u00e4usern Nr. 7 und 2. Beide aber wurden auf Grund ihrer Radikalit\u00e4t von den Herren des Magistrates abgelehnt. Der erste amtliche Vertreter war Michael Fugger II., ihm folgte Michael Scheibenreif und sp\u00e4ter dessen Sohn Leopold. Ab 1945 wurde das Amt nach dem Mehrheitsprinzip nach Gemeinderatswahlen vergeben.<\/p>\n<p>Durch das 1849 erlassene Gemeindegesetz wurden auch die neuen Bezirks\u00e4mter geschaffen. Durch das Grundentlastungsgesetz 1851 wurde ein freier und unabh\u00e4ngiger Bauernstand in \u00d6sterreich erm\u00f6glicht. Diese beiden Gesetze bewirkten eine Neuordnung, welche 1862 durch das Reichsgrundgesetz, mit Volksz\u00e4hlung und Neuordnung des Katasters, abgeschlossen wurde. Steinabr\u00fcckl wurde daraufhin zur autonomen Gemeinde erkl\u00e4rt, nachdem sich die B\u00fcrger geweigert hatten, mit Matzendorf eine Einheit zu bilden. Auf Wunsch der Bewohner der Heideansiedlung verblieben diese bei Wiener Neustadt.<br \/>\nDie Volksz\u00e4hlung 1862 erbrachte folgendes Ergebnis: 17 H\u00e4user, darunter 1 Gastwirtschaft (Fugger), 1 Wagnermeister (Heiden), 12 Vollerwerbsbauern und 3 Kleinbauern.<\/p>\n<p>Freiherrn v. Augustins nicht sehr erfolgreiche Raketenproduktion wurde von einer neuen Erfindung des Freiherrn v. Uchatius, welcher aus Theresienfeld stammte (Petrihof), abgel\u00f6st. Dieser erfand das gezogene Gesch\u00fctzrohr, welches die Treffsicherheit wesentlich verbesserte. Damit war der Ausbau der vorhandenen Raketenanstalt zur sp\u00e4teren gr\u00f6\u00dften Munitionsfabrik Europas vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Der Betrieb expandierte bis zum 1. Weltkrieg fast explosionsartig, was einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung in der Umgebung bewirkte. 1914 arbeiteten fast 40.000 Menschen, aus allen Teilen der Monarchie, in dem Werk. Dabei kam es w\u00e4hrend der Kriegsjahre immer wieder zu Explosionsunf\u00e4llen, oft mit hunderten Toten. Die gr\u00f6\u00dfte Katastrophe ereignete sich im September 1918, bei welcher \u00fcber 500 Menschen, haupts\u00e4chlich Frauen aus B\u00f6hmen, elendiglich verbrannten. Da die Pfarre Steinabr\u00fcckl Garnisonspfarre geworden war, wurden die meisten Opfer auf einem eigenen Friedhof dort bestattet.<\/p>\n<p>Am Anfang der Kriegsjahre wurde \u00f6stlich des Werkes eine wundersch\u00f6ne Jugendstilkirche errichtet, welche beide Kriege gut \u00fcberstand aber nach dem 2. Weltkrieg von Einheimischen vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt wurde. Auch das \u00fcber 100 km lange Eisenbahnnetz innerhalb des Werkes und mit Stichbahnen \u00fcber die Heideansiedlung und Felixdorf nach dem Lager Gro\u00dfmittel, sowie eine \u00fcber die Heide nach Wiener Neustadt, die dem Arbeitertransport diente, wurden schon nach dem 1. Weltkrieg demontiert.<\/p>\n<p>Das Werk selbst musste nach verschiedenen, Versuchen, es auf friedliche Produkte umzustellen (Glasfabrik etc.), im Jahre 1927 endg\u00fcltig schlie\u00dfen.<br \/>\nF\u00fcr die Heideansiedlung brachte die Er\u00f6ffnung der Gutensteiner Bahn (1877) einen argen R\u00fcckschlag f\u00fcr das alte Transportgewerbe aus dem Piestingtal. Die meisten Unternehmen gingen zugrunde. Einkehrgasth\u00f6fe mussten daraufhin zusperren oder ganz verkaufen.<\/p>\n<p>So auch der Enkel des Gr\u00fcnders des ersten Gasthauses auf der Heide, Karl Fugger. Er musste seinen Betrieb schon 1879 an Leopold Hirschler verkaufen.<br \/>\nDieser versuchte mit seinen Knechten 1896\/97 den Bau der Schneebergbahn mit Gewalt zu verhindern, dies brachte ihm jedoch eine sehr schwere Strafe ein, sodass er gezwungen war, seinen Besitz 1899 an Josef Babler zu verkaufen. Erst um 1900 kam f\u00fcr die Heideansiedlung der wirtschaftliche Aufstieg.<br \/>\nBereits im Jahre 1908 gab es schon 32 H\u00e4user; darunter: 1 Gastwirt (Babler), 1 Schmiede (Unger), 1 Wagnerei, 1 Grei\u00dflerei (Meier), 1 Schuster, 1 Friseur (Risnar), sowie 13 Landwirte; 16 H\u00e4user waren Neubauten von Arbeitern und Angestellten der Munitionsfabrik.<\/p>\n<p>In der Zeit des 1. Weltkrieges wurde auch gr\u00f6\u00dftenteils der elektrische Strom eingeleitet. Nach dem 1. Weltkrieg geriet das Dorf wieder in Vergessenheit. Es wurden bis 1940 nur 4 H\u00e4user gebaut und in den 30 er Jahren, zur Zeit der gr\u00f6\u00dften Arbeitslosigkeit, er\u00f6ffnete ein Pferdefleischhauer eine Filiale im Dorf.<br \/>\nDie einzige Investition, welche die Stadt t\u00e4tigte, war die Asphaltierung der 300 m langen Gutensteiner Stra\u00dfe im Ortsgebiet.<\/p>\n<p>Vom Beginn des 2. Weltkrieges bis 1944 gab es keinerlei Besonderheiten. Erst im Jahre 1944 erfolgte ein Splitterbombenangriff auf die, auf den Feldern abgestellten Flugzeuge. Dadurch wurde auch das Dorf in Mitleidenschaft gezogen. Die H\u00e4user Nr. 13, 14 und 15 wurden getroffen und gingen teilweise in Flammen auf. Alle anderen kamen mit kleineren Sch\u00e4den durch Splitterbomben relativ gut davon. Bei Kriegsende, als die Russen einmarschierten, wurde ein Bewohner, als er mit der roten Fahne den Befreiern entgegenlief, erstochen.<\/p>\n<p>Nach dem Einmarsch Hitlers in \u00d6sterreich wurde noch einmal \u00fcber die Zusammenlegung beider Ortschaften gesprochen, zumal s\u00e4mtliche kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse gemeinsam abliefen. So die des noch vor der Jahrhundertwende gegr\u00fcndeten Arbeiter-M\u00e4nnergesangsvereines, des 1904 erstmals geschaffenen Versch\u00f6nerungsvereines (1954 wieder gegr\u00fcndet), der 1906 gegr\u00fcndeten freiwilligen Feuerwehr und des nach dem 1. Weltkrieg gegr\u00fcndeten Fu\u00dfballklubs sowie alle kirchlichen und politischen Veranstaltungen, jedoch der Ausbruch des 2. Weltkrieges verhinderte eine L\u00f6sung in dieser Richtung.<\/p>\n<p>Nach dem letzten Krieg wurden unter B\u00fcrgermeister Wehrl keinerlei Aktivit\u00e4ten gesetzt, da die arg zerst\u00f6rte Stadt damals den Vorrang hatte. Erst anfangs der 70er Jahre erlebte die Heideansiedlung einen neuen Aufschwung. Unter B\u00fcrgermeister Barwitzius und seinem Nachfolger Kraupa wurden alle Stra\u00dfen staubfrei gemacht, der Ort an die Wasserleitung von W\u00f6llersdorf-Steinabr\u00fcckl angeschlossen, die Stra\u00dfenbeleuchtung modernisiert, sowie ein Kinderspielplatz geschaffen.<\/p>\n<p>Die weitere Nachfolgerin, B\u00fcrgermeister Dierdorf, lie\u00df den alten Sportplatz umwidmen, um Platz f\u00fcr eine moderne Wohnhausanlage zu schaffen. Aber dieser \u201eAufbruch\u201c ins 21. Jahrhundert verpuffte, da die Stadtgemeinde keine weiteren Investitionen t\u00e4tigte. Es gibt keinen Kindergarten im Ortsteil und auch von den vielen Kulturveranstaltungen der Stadt sind die B\u00fcrger der Siedlung noch immer ausgeschlossen, falls sie kein eigenes Fahrzeug besitzen, da es keinen \u00f6ffentlichen Verkehr am Abend oder am Wochenende gibt.<\/p>\n<p>Diese und andere Benachteiligungen des &#8222;vergessenen Dorfes&#8220; hat zuletzt im M\u00e4rz 2012 eine B\u00fcrgerinitiative aufgezeigt.<\/p>\n<p>Quelle: Das vergessene Dorf \u2013 die Geschichte der Heideansiedlung (\u201eHadd\u00f6rfl\u201c) von Leopold Scheibenreif<br \/>\n(ver\u00f6ffentlicht in den Bl\u00e4ttern des Denkmalschutzvereins Wiener Neustadt) erg\u00e4nzt mit pers\u00f6nlichen Erfahrungen von Walter Linshalm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Lebensraum besteht aus der Katastralgemeinde Steinabr\u00fcckl\u00a0 mit ca. 1.800 Einwohner und dem Wiener Neust\u00e4dter Ortsteil Heideansiedlung mit ca. 450 Einwohner. &nbsp; Der Ortsname Steinabr\u00fcckl erscheint zum ersten Male in der Form \u201eSteinenpruk\u201c in einer Urkunde Herzog Friedrichs II. im Jahre 1244. 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